Lage von Aredroque
Aredroque liegt im Norden der Mittellande direkt an der Sturmsee. Aredroques
östliche Nachbarländer sind die Nordmark Dracconia und Tirranon. Im Süden
grenzt Aredroque an Kaotien, Harnac, Aranien, Burgund, Brabant und Flandern.
Der Nachbar im Westen ist Phönixwater und im Norden gibt es Grenzen zu Akron
und Alba.
Geographie
Aredroque besteht aus den drei Landesteile Ost Aredroque, Mentarien und
ehemals West Aredroque.
Diese 3 Landesteile teilen sich wiederum in verschiedene Provinzen auf.
Klima
Mitteleuropäisches gemäßigtes Klima.
Regierungsform
Aredroque ist ein Herzogtum und wird von der Herzogsfamille von
Falkenstein regiert. Unterstützt wird sie dabei von den jeweiligen
Gouverneuren der Provinzen. Diese Gouverneure sind für die nicht Lehens
bezogenen Verwaltungsaufgaben einer Provinz und für die Verwaltung der nicht
vergeben Lehen zuständig. Bei besonders wichtigen Entscheidungen, beruft der
Herzog den Kriegsherren Tag ein. Dort hat sich ein jeder Kriegsherr
einzufinden, um über die Zukunft des Landes zu bestimmen. Ein jeder, der ein
Lehen in Aredroque bekommt, erhält den Titel Kriegsherr. Egal ob männlich
oder weiblich.
Kultur
Aredroque ist ein an der mittelalterlichen Geschichte Mitteleuropas
angelehntes Land. Wobei die drei Landesteile sich sehr unterscheiden. Ost
Aredroque ist aus Teilen des ehemaligen Herzogtums Cromwell entstanden.
Daher ist dort das Feudalsystem am weitesten ausgeprägt. Mentarien ist das
Gegenstück zu Ost Aredroque. Das Land ist geprägt durch Volksstämme die
keinen Erb-Adel kennen. Angeführt werden sie durch einen, der aus ihren
Reihen bestimmten wird. Dieser ist jedoch in seiner Stellung nicht höher,
als die Leute seines Stammes. In West Aredroque, hervorgegangen aus dem
ehemaligen dunklen Land Aredrog, wurde mittlerweile das Feudalsystem
etabliert. Jedoch bedingt durch die Jahrhunderte der Knechtschaft durch das
Böse, treten hier und da noch alte Strukturen auf, die geprägt waren vom
Recht des Stärkeren.
Klerus
Es gibt vier anerkannte Hauptreligionen/Götter in Aredroque. Tempus, Gott
des Krieges, den Gott der Vergeltung und der Gerechtigkeit Ultor, Ordo
Elementum und in Mentarien der verbreitete Kult der Dornen. Alle anderen
Glaubensrichtungen, sofern sie nicht der Dunkelheit folgen, dürfen
praktiziert werden. Jedoch bedarf es für öffentliche Gottesdienste einer
eingehenden Prüfung durch den Rat des Glaubens. Dieser Rat entscheidet ob
ein Kult anerkannt, verboten oder nur geduldet wird.
Magie
In Aredroque gibt es jegliche Form der Magie, wobei auf das Praktizieren von
Nekromantie, und dunkler Magie und das Paktieren mit Dämonen, der Tod steht.
Überwacht wird dieses von der Thargest-Earalas-Akademie und dem
Ultorianschen Ordens. Ein jeder Magier der nicht Bürger von Aredroque ist,
hat sich bei Überschreiten der Grenze bei der Akademie zu melden. Dort
erhält er eine Bestätigung, auf der vermerkt wird, welcher Art seine Magie
ist und welche Sprüche er wirken darf. Verstöße werden streng geahndet.
Bevölkerung
Der größte Anteil der Bevölkerung von Aredroque sind Menschen, danach kommen
Elfen deren Anteil gemessen an der Zahl der Mensch, nicht sehr hoch ist.
Vorwiegend in West Aredroque gibt es aber noch eine Zwergenkolonie. Alle
anderen Rassen, sofern sie keine Kreaturen des Chaos sind, sind in kleinen
Teilen vorhanden. Ein Großteil der Bevölkerung sind Bauern, Tagelöhner und
Soldaten. Den Mittelstand bilden Handwerkern und Kaufleuten und den
kleinsten Teil der Bevölkerung bilden der Adel und der Klerus.
Militär
Das Grundgerüst des Heeres, bilden die Regimenter der Provinzen, die in
Friedenszeiten den jeweiligen Gouverneur unterstellt sind und im Kriegsfall
dem Heerführer. Zusätzlich können in Krisenzeiten noch Milizen und
irreguläre Truppen ausgehoben werden. Die Falkengarde ist die Leibwache des
Herzogs und ihm direkt unterstellt. Für die Sicherung der Küste und des
Seehandels ist die Marine mit ihren Schiffen und den Seesoldaten zuständig.
Währung
Es wird ein 10´er System benutzt, 10 Kupfer sind ein Silber, 10 Silber sind
ein Gold.
Momentan wird noch mit bretonischen Münzen gehandelt, jedoch sollen diese
Münzen in Zukunft durch eine neue Währung ersetzt werden.
Handel
Aredroque unterhält viele Handelsbeziehungen, die sich Quer durch die
Mittellande ziehen.
Dabei werden folgende Haupterzeugnisse aus den Landesteilen exportiert:
West Aredroque: Erze, Stahl und Waffen
Mentarien: Landwirtschaftserzeugnisse, Bodenschätze
Ost Aredroque: Landwirtschaftserzeugnisse
Geschichte
Die Geschichte des heutigen Aredroque führt zurück auf das Jahr 1199
(bretonischer Zeitrechnung). Damals zogen 5 Länder unter dem Banner des
bretonischen Fürsten gegen, die Bedrohung der West Mittellanden, das Land
Aredrog. Nach Tagen des Schmerzes, des Kampfes und der Entbehrung konnte das
Land komplett aus den Kauen des Bösen befreit werden. Teile Aredrogs wurden
an Akron und die Phönix-Company abgegeben. Das verbliebene Aredrog bildet
die damalige bretonische Markgrafschaft Aredroque.
Im Jahr 1200 (bretonischer Zeitrechnung) wurde eine Expedition unter der
Fahne des bretonischen Ritters Falk v. Falkenstein in die unerschlossenen
Gebiete östlich von Mentarien gesandt. Die Expedition stieß tief in den
Osten vor. Wie sich herausstellte, wurden dieses Land ehemals von dem
Herrschergeschlecht derer von Cromwell regiert. Dieses Herzogtum zerbrach
vor Jahren in viele kleine Ländereien. Diese Ländereien konnten nach
Verhandlungen überzeugt werden, sich dem bretonischen Reich anzuschließen.
Drei der ehemaligen 4 Provinzen (Ruffebold, Habebald und Eilebeut) bilden
das später Bretonia Nova und die vierte und größte Provinz Donegal, wurde im
Jahre 1201 (bretonischer Zeitrechnung) zu Ost Aredroque.
Im Januar des Jahres 1201 (bretonischer Zeitrechnung)wurde Falk v.
Falkenstein in den Stand des Markgrafen von Aredroque erhoben. Der
bretonische Fürst dankte dem Markgrafen für seine Verdienste während des
Heerzuges gegen Aredroque und für die Führung der Expedition nach Bretonia
Nova. Aufgrund der angespannten Versorgungslage, wurde dem Lehen noch die
Provinz Donegal(Bretonia Nova) als Ost Aredroque zugesprochen.
Im Jahre 1203 begab es sich, dass in der Reichsmarkgrafschaft Mentarien das
Chaos Einzug hielt. Während der rechtmäßige Heerzog Mentariens im Süden
gegen Balgwandler kämpfte, zog im Norden Mentariens eine Gefahr auf, die
selbst Aredroque bedrohte. Ein Usurpator namens Sigurd vom Stamm der
Gerander begehrte gegen Recht, Ordnung und Licht auf, um im Namen von
finsteren Göttern ein neues Dunkles Reich im Norden der Mittellande zu
errichten. Geeint unter dem Banner des Markgrafen von Aredroque stellten
sich die Truppen aus Aredroque, Kaotien, Solania, Drakenstein und dem
Bretonischen Reichsverband dem Feind und besiegten ihn im September des
Jahres vernichtend. In Übereinstimmung mit den Mentarischen Heerleuten
übergab der Heerzog Siegfried den Norden Mentariens an Aredroque. Der Süden
blieb in der eigenständigen Verwaltung der Mentarier und wird Warien
genannt.
Der Oktober des Jahres 1203 brachte der Markgrafschaft Aredroque die
Unabhängigkeit. Der bretonische Fürst entließ das Land auf dem House of
Lords, unter der Herrschaft des Markgrafen von Aredroque, in die Autonomie.
Das ehemalige Bretonia Nova wurde Aredroque zugesprochen, jedoch entschied
der bretonische Fürst, dass West Aredroque an Akron gehen solle. Diese
Entscheidung führte zu einem Konflikt zwischen Akron und Aredroque, da
Aredroque den Anspruch auf West Aredroque nicht aufgegeben hatte. Dieser
Konflikt gipfelte in einer Schlacht die Aredroque trotz aller ihm zu
Verfügung stehenden Kräfte verlor und so gehört West Aredroque bis heute zu
Arkon.
Zeitrechnung
Ehemals wurde die bretonische Zeitrechnung in Aredroque angewandet. Jedoch
seit dem das Land unabhängig geworden ist, wird eine neue Zeitrechnung
benutzt. Das Jahr 0 ist das Jahre in dem die Allianz des Lichtes, das Land
Aredrog befreite. Dieses war nach alter Zeitrechnung das Jahr 1199, so dass
wir jetzt das Jahr 8 ndB (nach der Befreiung) haben.
Besonderheiten
Die vorherigen Bewohner Mentariens haben sich in den Süden von Aredroque
zurückgezogen. Dieser Landstück ist vollkommen autonom vom dem übrigen
Herzogtum Aredroque.